Heiz- und Klimasysteme — Meisterbetrieb TASG GmbHHeiz- & Klimasysteme
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Eingetragener Meisterbetrieb · HWK Cottbus 5 Jahre Garantie auf die Anlage Festpreis — Material + Montage Regional: Berlin & Brandenburg BAFA-Förderung bis 70 % Meisterbetrieb seit 2021 Eingetragener Meisterbetrieb · HWK Cottbus 5 Jahre Garantie auf die Anlage Festpreis — Material + Montage Regional: Berlin & Brandenburg BAFA-Förderung bis 70 % Meisterbetrieb seit 2021
StartRatgeberHeizung tauschen — Wärmepumpe Kosten
Ratgeber · Heizungstausch Öl/Gas → Wärmepumpe

Ölheizung oder Gasheizung auf Wärmepumpe umrüsten — was kostet das wirklich?

Klare Zahlen statt Schätzungen: Wir zeigen realistische Kosten für den Heizungstausch, wie Sie mit der BAFA-Förderung bis zu 70 % sparen und welcher Eigenanteil am Ende übrig bleibt — für Häuser in Berlin und Brandenburg.

TASG-Meister mit Wärmepumpe statt Öl- oder Gasheizung
Öl/Gas → Wärmepumpe
ab 22.500 €Komplett vor Förderung
bis 70 %BAFA-Förderung
+5 %Klimabonus bei Öl/Gas
MeisterbetriebBerlin & Brandenburg

Die zentrale Frage vor jedem Heizungstausch lautet: „Was kostet mich der Umstieg von Öl oder Gas auf eine Wärmepumpe — und was bleibt nach der Förderung übrig?" Dieser Ratgeber beantwortet sie mit belastbaren Richtwerten, einer ehrlichen Einordnung zur Altbau-Eignung und drei durchgerechneten Beispielen für den Eigenanteil.

Warum jetzt von Öl oder Gas auf eine Wärmepumpe wechseln?

Drei Entwicklungen treffen aktuell zusammen und machen den Umstieg attraktiv: Erstens steigt die CO₂-Bepreisung fossiler Brennstoffe Jahr für Jahr und verteuert das Heizen mit Öl und Gas dauerhaft. Zweitens verlangt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) bei neuen Heizungen einen wachsenden Anteil erneuerbarer Energie — eine reine Öl- oder Gasheizung ist auf lange Sicht keine zukunftssichere Investition mehr. Drittens fördert der Staat den Tausch derzeit so stark wie nie: bis zu 70 % der förderfähigen Kosten.

Eine Wärmepumpe entzieht der Außenluft Wärme und hebt sie auf das Temperaturniveau Ihres Heizkreises an. Aus einer Kilowattstunde Strom werden so — je nach Anlage und Auslegung — drei bis vier Kilowattstunden Wärme. Das ist der Hebel, der die Wärmepumpe trotz höherer Strompreise wirtschaftlich macht. Voraussetzung ist eine saubere Planung; genau hier trennt sich solides Handwerk von Verkaufsversprechen.

Was kostet der Heizungstausch? Realistische Preise

Die Kosten hängen vor allem von der Heizlast Ihres Hauses und der nötigen Vorlauftemperatur ab. Als Orientierung dienen drei typische Ausgangssituationen — alle Preise sind Komplettpreise (Gerät, Hydraulik, Speicher, Montage), brutto und vor Förderung. Es handelt sich um „ab"-Richtwerte; der verbindliche Festpreis ergibt sich aus der konkreten Auslegung.

  • Kleines, saniertes Einfamilienhaus — ab 22.500 €: gute Dämmung, niedrige Vorlauftemperatur (z. B. Flächenheizung), kompakte Anlage ohne große Warmwasser-Reserve.
  • Standardhaus mit Warmwasser — ab 29.850 €: teilsanierter Bestand, Vorlauf bis ca. 55 °C, inklusive Trinkwarmwasser-Speicher — der häufigste Fall.
  • Unsanierter Altbau mit Hochtemperatur-Wärmepumpe — ab 38.640 €: Bestands-Radiatoren, Vorlauf bis 65 °C, AERMEC NRG, ggf. Teiltausch einzelner Heizkörper.

Wichtig: Die Demontage und fachgerechte Entsorgung des alten Öltanks oder Gaskessels ist in unseren Festpreis-Paketen enthalten. Beim Ölkessel entfällt zusätzlich der wiederkehrende Aufwand für Tankreinigung, Schornsteinfeger und Ölbevorratung — das sollte in jeder Wirtschaftlichkeitsrechnung berücksichtigt werden.

Kostenvergleich: Öl vs. Gas vs. Wärmepumpe

Der reine Anschaffungspreis erzählt nur die halbe Geschichte. Entscheidend ist die Gesamtbetrachtung über die Lebensdauer — inklusive Brennstoff- bzw. Stromkosten, CO₂-Abgabe und Wartung. Die folgende Tabelle stellt die drei Heizarten für ein typisches Einfamilienhaus gegenüber (Richtwerte zur Orientierung):

KriteriumÖlheizungGasheizungWärmepumpe
Anschaffung (vor Förderung)9.000–14.000 €8.000–13.000 €22.500–38.640 €
Staatliche Förderungkeinekeinebis 70 % (BAFA)
EnergieträgerHeizöl + CO₂-AbgabeErdgas + CO₂-AbgabeStrom (auch eigener PV)
CO₂-Kosten künftigsteigend, hochsteigend, hochentfällt (Wärmeerzeugung)
Wartung / Schornsteinfegerjährlich, höherjährlichgering, keine Abgaskontrolle
GEG-Zukunftssicherheiteingeschränkteingeschränktvoll erfüllt

Die höhere Anfangsinvestition der Wärmepumpe relativiert sich durch die Förderung erheblich — und über die Betriebsjahre durch entfallende CO₂-Abgaben und geringere Wartung. Genau diese Gesamtrechnung stellen wir Ihnen vor der Entscheidung transparent auf, statt nur den Anschaffungspreis zu nennen.

BAFA-Förderung: bis 70 % — Klimabonus +5 % beim Öl-/Gaskessel-Tausch

Die Heizungsförderung der BAFA ist der wichtigste Hebel, um den Eigenanteil zu senken. Die Boni werden auf einen förderfähigen Höchstbetrag der Investitionskosten angerechnet und addieren sich — gedeckelt auf maximal 70 %:

  • 30 % Grundförderung für jede förderfähige Wärmepumpe.
  • +5 % Klimageschwindigkeits-Bonus — greift gerade beim Austausch einer alten, funktionstüchtigen Öl-, Gas- (über 20 Jahre alt) oder Kohleheizung. Genau der klassische Tausch-Fall.
  • +5 % Effizienzbonus für besonders effiziente Geräte, etwa mit natürlichem Kältemittel.
  • bis +30 % Einkommensbonus bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 40.000 € pro Jahr.

Zusätzlich lässt sich der Lohnanteil der Montage über § 35a EStG mit 20 % der Arbeitskosten (maximal 1.200 € pro Jahr) von der Steuer absetzen — allerdings nicht in Kombination mit derselben staatlich geförderten Maßnahme. Regionale Programme wie die IBB in Berlin und die ILB in Brandenburg können je nach Vorhaben ergänzen. Auf Wunsch übernehmen wir die komplette Förderabwicklung von der Bestätigung zum Antrag (BzA) bis zum Verwendungsnachweis. Mehr Details in unserer Förderübersicht.

Eigenanteil: drei Rechenbeispiele

Was bleibt nach der Förderung wirklich übrig? Die folgenden Beispiele rechnen mit einer kombinierten Förderquote von 35 % (Grund + Klimabonus, ohne Einkommensbonus) und zusätzlich mit dem maximalen Satz von 70 %. So sehen Sie die realistische Spanne:

AusgangslageKomplettpreisEigenanteil bei 35 %Eigenanteil bei 70 %
Kleines EFH (saniert)22.500 €ca. 14.625 €ca. 6.750 €
Standard + Warmwasser29.850 €ca. 19.403 €ca. 8.955 €
Altbau Hochtemperatur38.640 €ca. 25.116 €ca. 11.592 €

Welche Förderquote für Sie konkret gilt, hängt von Heizungsalter, Haushaltseinkommen und Gerätewahl ab. Der Bedarfsrechner schätzt Ihren voraussichtlichen Eigenanteil in wenigen Minuten — und wir bestätigen ihn beim Vor-Ort-Termin.

Funktioniert das auch im Altbau? Heizkörper vs. Fußbodenheizung

„Im Altbau geht das nicht" — dieser Satz ist überholt. Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern die Vorlauftemperatur, die Ihre Heizflächen an den kältesten Tagen benötigen. Je niedriger sie ist, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe:

  • Fußboden- oder Wandheizung (30–40 °C): ideale Voraussetzung, höchste Effizienz.
  • Niedertemperatur-Heizkörper (45–55 °C): sehr gut geeignet; oft günstiger Nachrüst-Tausch in einzelnen Räumen.
  • Bestands-Radiatoren (55–65 °C): mit einer Hochtemperatur-Wärmepumpe machbar — die vorhandenen Heizkörper bleiben in den meisten Räumen erhalten.

Viele alte Radiatoren sind großzügig dimensioniert und kommen mit abgesenkter Vorlauftemperatur gut zurecht. Ein verbreiteter Irrtum ist, dass im Bestand zwingend alle Heizkörper getauscht werden müssen. Erst eine raumweise Heizlastberechnung zeigt, ob und wo nachgebessert werden sollte — meist genügt der gezielte Tausch einzelner kritischer Heizkörper. Wer tiefer einsteigen möchte, findet alle Details auf unserer Seite zur Wärmepumpe im Altbau.

Heizungstausch in 5 Schritten — so läuft es bei uns ab

Wir arbeiten als Ingenieur- und Meisterbetrieb in nachvollziehbaren Schritten, ohne Drückerei und ohne Überraschungen bei der Schlussrechnung:

  1. Bedarfsrechner & Erstkontakt — Online schätzen Sie Heizlast und nötige Vorlauftemperatur in wenigen Minuten ein. Auf dieser Basis besprechen wir eine realistische Größenordnung und Förderquote.
  2. Kostenloser Vor-Ort-Termin — Wir prüfen Heizkörper, Keller, alten Kessel oder Öltank, Hydraulik und mögliche Aufstellorte des Außengeräts inklusive Schallschutz und Abstand zum Nachbargrundstück.
  3. Heizlastberechnung & Auslegung — Raumweise statt pauschal. Daraus ergeben sich Gerätegröße, Speichervolumen und ob einzelne Heizkörper getauscht werden sollten.
  4. Festpreisangebot & Förderantrag — Sie erhalten einen verbindlichen Festpreis; auf Wunsch übernehmen wir die komplette BAFA-Abwicklung inklusive Bestätigung zum Antrag.
  5. Montage durch eigene Meister — Demontage des Altkessels, Einbau der Wärmepumpe, hydraulischer Abgleich, Inbetriebnahme und Einweisung — alles aus einer Hand, in der Regel in zwei bis vier Arbeitstagen.

Weil wir im Großraum Berlin und Brandenburg fest verankert sind, kennen wir die regionalen Besonderheiten: die Normaußentemperatur von −12 bis −14 °C, typische Berliner Altbau-Grundrisse mit hohen Räumen, Brandenburger Bestandshäuser mit Ölheizung im Keller und die Anforderungen der örtlichen Bauämter an Aufstellung und Schallschutz. Diese Erfahrung fließt in jede Auslegung ein und verhindert teure Fehldimensionierungen.

Festpreis-Pakete für Ihren Heizungstausch

Komplettpreise inkl. Gerät, Hydraulik, Speicher, Demontage der Altanlage und Montage — brutto vor Förderung. Verbindlicher Festpreis nach kostenlosem Vor-Ort-Termin.

WP EFH klein

ab 22.500 € brutto
nach BAFA ab ca. 6.750 €
  • Luft/Wasser-Wärmepumpe AERMEC
  • Für saniertes, kompaktes EFH
  • Niedrige Vorlauftemperatur
  • Demontage Altkessel inkl.
  • Hydraulischer Abgleich inkl.
Berechnen →
Häufigster Fall

WP Standard + TWW

ab 29.850 € brutto
nach BAFA ab ca. 8.955 €
  • Wärmepumpe + Warmwasserspeicher
  • Vorlauf bis ca. 55 °C
  • Für teilsanierten Bestand
  • Öl-/Gaskessel-Tausch inkl.
  • Förderabwicklung inklusive
Berechnen →

WP Altbau Hochtemp.

ab 38.640 € brutto
nach BAFA ab ca. 11.592 €
  • Hochtemperatur-WP AERMEC NRG
  • Vorlauf bis 65 °C
  • Vorhandene Heizkörper nutzbar
  • Für unsanierten Altbau
  • Heizkörper-Teiltausch optional
Berechnen →
TASG-Meister mit Klemmbrett bei der Heizlastberechnung

Ehrliche Einschätzung statt Verkaufsversprechen

„Bevor ich Ihnen eine Wärmepumpe verkaufe, rechne ich Ihr Haus durch. Beim Heizungstausch entscheidet die Vorlauftemperatur über Effizienz und Kosten — nicht das Baujahr. Ich sage Ihnen offen, ob sich der Umstieg für Sie lohnt, welche Förderquote realistisch ist und was am Ende als Eigenanteil übrig bleibt. Festpreis, keine Überraschungen."
— Ihr Meister von TASG, Heiz- und Klimasysteme Berlin & Brandenburg

Häufige Fragen zum Heizungstausch und den Kosten

Was kostet es, eine Ölheizung oder Gasheizung auf eine Wärmepumpe umzurüsten?
Für ein Einfamilienhaus liegen die Komplettkosten je nach Gebäude und Heizlast zwischen rund 22.500 € (kleines, saniertes EFH), 29.850 € (Standardhaus mit Warmwasser) und 38.640 € (unsanierter Altbau mit Hochtemperatur-Wärmepumpe) — jeweils brutto vor Förderung, inklusive Gerät, Hydraulik, Speicher und Montage. Nach BAFA-Förderung von bis zu 70 % verbleibt ein deutlich geringerer Eigenanteil. Der verbindliche Festpreis ergibt sich nach einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
Wie viel Förderung gibt es beim Tausch der alten Öl- oder Gasheizung?
Über die BAFA-Heizungsförderung sind bis zu 70 % der förderfähigen Kosten möglich: 30 % Grundförderung, 5 % Klimageschwindigkeits-Bonus (gerade beim Tausch einer alten Öl- oder Gasheizung), 5 % Effizienzbonus und bis zu 30 % Einkommensbonus. Zusätzlich ist der Lohnanteil über § 35a EStG mit 20 % (max. 1.200 € pro Jahr) absetzbar. Der Förderhöchstsatz ist auf 70 % gedeckelt.
Lohnt sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe auch im Altbau mit normalen Heizkörpern?
Ja, in vielen Fällen. Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern die nötige Vorlauftemperatur. Hochtemperatur-Wärmepumpen erreichen bis 65 °C und versorgen damit auch vorhandene Bestands-Heizkörper. Oft genügt der Tausch einzelner unterdimensionierter Heizkörper statt eines Komplettumbaus. Eine raumweise Heizlastberechnung zeigt verlässlich, ob und wo nachgebessert werden muss.
Wie lange dauert der Austausch der Heizung gegen eine Wärmepumpe?
Die eigentliche Montage inklusive Demontage des alten Kessels, Einbau der Wärmepumpe, hydraulischem Abgleich und Inbetriebnahme dauert in der Regel zwei bis vier Arbeitstage. Davor liegen Vor-Ort-Termin, Heizlastberechnung und Förderantrag. Vom Erstkontakt bis zur fertigen Anlage sollten Sie je nach Auslastung und Förderbearbeitung einige Wochen einplanen.
Muss ich meine Ölheizung oder Gasheizung überhaupt tauschen?
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verlangt nicht den sofortigen Austausch funktionierender Heizungen, schreibt aber bei neuen Heizungen einen steigenden Anteil erneuerbarer Energie vor. Bei einer ohnehin anstehenden Erneuerung ist die Wärmepumpe meist die wirtschaftlich und rechtlich sinnvollste Wahl. Wer freiwillig frühzeitig tauscht, sichert sich aktuell den Klimageschwindigkeits-Bonus von zusätzlich 5 %.
Unser Meister empfiehlt den Bedarfsrechner

Was kostet Ihr Heizungstausch — und was bleibt nach Förderung übrig?

Der Bedarfsrechner schätzt Komplettpreis, Förderquote und Eigenanteil für Ihr Haus — in 3 Minuten. Oder rufen Sie uns direkt an.